Einführung

Einen schnellen Überblick über das gesamte Projekt gibt unsere Presseverlautbarung.

Wir wollen durch unser Projekt den engagierten Initiativen der Jüdischen Gemeinde, die sich intensiv um die Integration in die Regensburger Stadtgesellschaft bemüht, entgegenkommen. Als Instrument dafür wählen wir den öffentlichen Austausch im Medium von Kultur und Geschichte des Judentums in Regensburg. Damit initiieren wir einen langfristigen zivilgesellschaftlichen Dialog mit und über das Judentum in unserer Stadt, weil wir davon überzeugt sind, dass gerade für die Jugendlichen unserer Region dieser öffentliche Diskurs über Kultur, Leben, Geschichte und Zukunft der Regensburger Juden die beste Strategie zur Abwehr antisemitischer Tendenzen ist. In diesem Sinne ist es das ausdrückliche Ziel dieses Projektes, mit Hilfe von Kultur und Geschichte zu einem gedeihlichen Miteinander der heutigen jüdischen Stadtgemeinde in der Regensburger Gesellschaft beizutragen.


Alle unsere Aktivitäten stehen unter dem übergeordneten Motto: "Eine Synagoge für Regensburg". Indem wir Veranstaltungen, Ergebnisse und Prozess der Projektarbeit unter diesem Motto in der Öffentlichkeit und den Medien kommunizieren, hoffen wir einen bürgerlichen Diskurs über die traurige Tatsache anzustoßen, dass Regensburg seit der Pogromnacht im November 1938 keine angemessen Synagoge mehr hat, obwohl unsere jüdische Gemeinde mittlerweile über 1000 Mitglieder zählt.






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